I. Die PC5-Schnittstelle ist eine direkte Kommunikationsschnittstelle, die zwischen Endgeräten in der 5G (NR) C-V2X (Cellular Vehicle-to-Everything)-Technologie verwendet wird und eine direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Fußgängern und der Infrastruktur ermöglicht, ohne das Mobilfunknetz zu durchlaufen. Dies ist entscheidend für sicherheitsrelevante Funktionen mit geringer Latenz in vernetzten Autos und autonomem Fahren (wie z. B. Kollisionswarnung, Sensordatenfreigabe und Platooning). In der Entwicklung von LTE-V2X zu 5G NR-V2X, wie in der folgenden Tabelle dargestellt, kann die PC5-Schnittstelle (basierend auf dem Netzwerk) ultra-zuverlässige Kommunikation mit geringer Latenz (URLLC) für fortschrittliche mobile Anwendungen von V2X bereitstellen;
PC5-basiertes C-V2X Mode 4 benötigt kein Mobilfunknetz, es werden nur zwei Geräte benötigt: RSU (Roadside Unit) und OBU (On-Board Unit), um C-V2X V2I/V2V/V2P Anwendungsszenarien bereitzustellen, wobei:
II. PC5 unterstützt C-V2X-Anwendungsszenarien. Bei der Verwendung von C-V2X-Anwendungen müssen RSU- und OBU-Geräte mit Chipsätzen ausgestattet sein, die dem 3GPP C-V2X-Standard entsprechen (z. B. von Qualcomm, Intel, Huawei, Datang und Autotalks).
Alle oben genannten Anwendungsszenarien werden mit der PC5-basierten C-V2X-Direktkommunikationstechnologie bereitgestellt; aufgrund von Leistungseinschränkungen können 4G (LTE)-Mobilfunknetze diese nicht unterstützen. 5G (NR) bietet Entwicklungsmöglichkeiten für zeitkritische Anwendungen.